
Die Ursprünge des Aikido
liegen teilweise im Stock- und Schwertkampf der Kamakuktaperiode (1185-1333)
sowie in der Zeit zwischen 874-916, als Prinz Sadazumi, der sechste Sohn des
Kaisers Seiwa, das Daito-Ryu entwickelte. Diese geheime Lehre wurde an Minamoto
Yoshimitsu im Jahre 1120 weitergegeben. Yoshimitsu war bekannter unter dem Namen
Yoshitsune und stammte aus der bekannten Minamoto Familie. Sein Sohn Yoshikyo
erbte das Daito-Ryu von seinem Vater und entwickelte es weiter. Als er in die
Provinz Kai zog, änderte er seinen Namen in ,,Takeda": Seit dieser Zeit
war der Name Takeda unsterblich mit dem Daito-Ryu verbunden. Bis heute konnte
die Familie Takeda ihr Familienerbe von Generation zu Generation weitergeben und
seit ca. 1898 auch an Außenstehende Personen vermitteln. Diese Techniken waren
unter anderen die Vorläufer des heutigen Aikido.
Die eigentlichen Wurzeln aller Kampfkünste sind im alten China zu finden.
Aufgrund alter Steinfiguren und Zeichnungen konnte man feststellen, dass bereits
5000 Jahre vor unserer Zeitrechnung solche Kampfsysteme in China existierten.
Ebenso wurden sämtliche Religionen aus dem alten China und Indien übernommen
und - für Japaner typisch - vervollkommneten sie das Vorgegebene zur absoluten
Perfektion.
Am 14.12.1883 wurde Moritaka Ueshiba (später änderte er seinen Namen in
Morihei) als Sohn von Yoroku und Yuki Ueshiba in Tanabe, in der Nähe von Osaka
geboren. Nach seiner Schulausbildung arbeitete er in Tokio und lernte nach
Feierabend in seiner Freizeit Tenjin Shinyo Ryu Jujutsu bei Tokusaburo Tozawa
(1848-1912). Der Schwerpunkt dieser Schule lag bei den Atemi's (Schläge). Bei
Masakatsu Nakai lernte Ueshiba den Gotoha Yagyu Ryu Stil. In dieser Schule wurde
der Umgang mit dem Schwert gelehrt. Bei Masanosuke Tsuboi trainierte er Yagyu
Ryu, wo ebenfalls der Umgang mit dem Schwert gelehrt wurde. In der Kito Schule
lernte Ueshiba Wurftechniken, auch Jigoro Kano lernte in dieser Schule. In der
Sojjitsu Speerschule lernte Ueshiba den Umgang mit Speer und Lanze. In der
Shinkage Schule lernte er den Umgang mit dem Schwert und der Lanze. Ebenso
lernte er in der Takenuchi Schule, der Iso Jujutsu Schule und in der Kashima
Shinto Schule.
Während des Russisch-Japanischen Krieges (1904-1905) kam Ueshiba für 18 Monate
an die Front in der Mandschurei, dort wurde er zum Sergeanten befördert. Er tat
sich im Kampf so hervor, dass man ihn ,,Heitai no Kami Sama" (Gott der
Soldaten) nannte.
Selbst während seiner Armeezeit vernachlässigte er keineswegs sein Studium der
Kampfkünste. Mit Ausnahme des Fronteinsatzes trainierte er in jeder freien
Minute. Während seiner Armeezeit wog er trotz seiner geringen Größe von 1,54
m stolze 85 kg und strotzte vor Kraft. Wenn es um schwere Gymnastik, laufen,
tragen, kämpfen, oder vor allem um Ju Ken Jutsu (Bajonettkampf) ging, konnte
ihn niemand besiegen. 1906 wurde er mit allen Ehren aus der Armee entlassen und
kehrte wieder in seinen Heimatort Tanabe zurück.
In Tanabe errichtete er ein Dojo für den Judo-Meister Kiyoichi Takagi, unter
dem er auch Judo trainierte. Im Juli 1908 erhielt er von Meister Nakai sein
Diplom im Gotoha Yagyu-Ryu,ebenso erhielt er das Diplom der Kito-Schule. Im
Jahre 1903 war er aufgrund einer rätselhaften Krankheit ein halbes Jahr bettlägerig.
Die Ärzte nahmen an, dass es eine Abwehrreaktion seines geschundenen Körpers
gegen das überaus harte Training war.
1915 gab es für das Leben von Morihei
Ueshiba und für das heutige Aikido ein entscheidendes Treffen. Er traf in einem
Hotel in Engaru den großen Meister der Anfangs genannten Daito Ryu Schule,
Sokaku Takeda (geb. 1860, t 1943). Dieser hatte sich neben dem Daito Ryu auch
noch im Onoha-Ittoryu-Schwertkampf und im Hozain-Speerkampf geübt. Morihei
Ueshiba war sehr beeindruckt von dem nun 55 jährigen S. Takeda und dieser
entdeckte in Ueshiba einen Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten und
einer beeindruckenden Selbstkontrolle. In den fünf Jahren, die Ueshiba bei S.
Takeda lernte, trainierte er ungefähr 200 Tage unter Takeda, die restliche Zeit
musste Ueshiba allein trainieren. So lernte Ueshiba die 108 Basis-Techniken des
Daito Ryu. Hierzu gehören Shiho Nage, Irimi Nage, Ikkyo, Gokyo und andere.
Unterwegs zu seinem erkrankten Vater kam ihm zu Ohren, dass sich in der Nähe
von Ayabe ein Prediger mit enormen geistigen Fähigkeiten aufhielt. M. Ueshiba
beschloss einen Umweg zu machen
Er spürte die
Notwendigkeit einer solchen Zusammenkunft, da er das Gefühl hatte, dass sich
seine geistige Kraft bei der kleinsten psychologischen Belastung als schwächlich
und zerbrechlich erweisen würde, auch wenn er sehr viel Kraft und eine
ausgezeichnete Technik besaß. So traf er im Dezember 1919 Kitasaburo Ueda (geb.
1871, t 1948), später änderte er seinen Namen in Onisaburo Deguchi. Er war
der Schwiegersohn der Gründerin des Omoto-Kyo, Nao Deguchi (geb. 1837, t 1918).
Nach deren Tod übernahm er die Führung des Omoto-Kyo, der neuen Religion.
Ueshiba war sehr beeindruckt von der Lehre und den geistigen Fähigkeiten
Deguchis.
Im gleichen Jahr zog Morihei Ueshiba mit seiner Familie zu Onisaburo Deguchi in
die Berge von Ayabe und ließ sich bei ihm nieder, er baute sich ein Haus in der
Nähe des Hauptschreins, um unter Onisaburo Deguchi zu lernen.
Im Juni 1921 wurde
Ueshiba's einzig überlebender Sohn Kishomaru geboren. Kishomaru leitet heute
als ,,Doshu" die Weltzentrale das Aikikai Honbu in Tokio. In Ayabe gründete
Ueshiba sein erstes Dojo und nannte es ,,Ueshiba Juku". Dort trainierte er
Geist und Körper, außerdem war er eine Art Leibwächter von Deguchi
da dieser sehr viele Widersacher hatte. Durch seine kriegsfeindliche Haltung und
durch Kritik am Kaiser wurde er auch von der Regierung verfolgt und die Heiligtümer
seiner Gemeinde wurden zerstört. Vom 28. April bis zum 15. September 1922 hatte
er S. Takeda zu Gast, der ihn nochmals unterrichtete und ihm dabei das begehrte
Diplom des Daito-Ryu überreichte. In diesem Jahr erhielt er auch das Diplom der
berühmten Shinkage Schule.
Er wurde nun sehr rasch im
ganzen Land bekannt, als er verschiedene Wettkämpfe gegen berühmte Budokämpfer
gewonnen hatte. Wegen den Veränderungen die Ueshiba am System von Takeda
vorgenommen hatte, verbot dieser ihm die Benutzung des Namens ,,Daito-Ryu".
So nannte Ueshiba sein BUDO AIKI-Bujutsu. Am 13. Februar 1924 verließ Deguchi
mit einigen seiner Schüler Japan im geheimen in Richtung Mongolei. Unter diesen
Schülern war
auch Ueshiba. Sie hatten die Absicht, dort wo sich die japanische und
chinesische Armee gegenüberstanden, ein Reich des Friedens zu errichten und als
Vermittler tätig zu sein. Obwohl der Aufbau einer neuen Welt illusionär
erschien, hatte Deguchi den Aufbruch sorgfältig geplant. Doch nach anfänglichen
Erfolgen wurden sie von der chinesischen Armee gefangengenommen und in einem Gefängnis
in Paiyintails in Ketten gelegt.
In diesem Augenblick zwischen Leben und Tod änderte Ueshiba in keiner Weise
sein Verhalten. Er war gefestigt wie in seinem täglichen Leben. Auf dem
Exekutionsfeld wurden sie im letzten Moment von der japanischen Armee
befreit. In dieser Zeit wurde Ueshiba von einem Mann mit einer Pistole bedroht,
der ca. zwei Meter von Ueshiba entfernt stand. Doch genau im richtigen
Augenblick konnte Ueshiba zur Seite ausweichen, warf den Mann nieder und
entwaffnete ihn. Als man ihn später fragte wie er solch eine Leistung
vollbringen konnte,
antwortete er: ,,Es vergeht eine sehr lange Zeit zwischen dem Moment, da ein
Mensch sich entscheidet abzudrücken und dem Moment, in dem er es wirklich
tut": Von diesem Ereignis an (der Begründer war 43 Jahre alt) besaß er
die Fähigkeit, den Augenblick eines Angriffes vorauszusehen.
Dieser sechste Sinn, den
selbst von den großen Meistern nur die wenigsten erreichen, geht so gut wie
immer einher mit einer tiefen inneren Erfahrung die nur schwer zu beschreiben
ist. In diesem Jahr gründete Deguchi als überzeugter Pazifist die Gesellschaft
für weltweite Liebe und Brüderlichkeit und schuf auch einen Weltbund der
Religionen. Er wurde später von der japanischen Regierung gefangengenommen und
blieb bis zu seinem Lebensende im Jahre 1948 in Gewahrsam.
In Ayabe zurück widmete
sich Ueshiba wieder dem Studium des BUDO, wofür die Berge von Ayabe gute Möglichkeiten
boten. Morihei Ueshiba suchte sich einen geeigneten Platz und hing mehrere
schwammartige Bälle im Kreis unter die Bäume. Dann stieß er abwechselnd mit
einem drei Meter langen Speer nach den Schwämmen. Er übte Bewegungen mit dem
Stab aus der Kuki Shin Ryu Schule, aus der er viele Stabbewegungen übernommen,
und etwas umgewandelt hatte. Das Dojo in Ayabe war ursprünglich nur für die
Anhänger des Omoto-Kyo gedacht, doch durch seine Bekanntheit kamen immer mehr
Schüler und wollten unter Ueshiba trainieren. Auch Kenji Tomiki (geb. 1900, t
1981) kam zu dieser Zeit zu O-Sensei. Kenji Tomiki war Judoka und gründete später
ein Aikido-System, welches Aikido auch als Wettkampf lehrt. 1926 unterrichtete
O-Sensei in der Polizeischule. 1927 ging O-Sensei, einer Einladung von General
Takeshita folgend, nach Tokio, um Adlige und hochrangige Militärs zu
unterrichten. Im Oktober 1930 bekam O-Sensei Besuch von dem Judo-Begründer
Jigoro Kano, der von Ueshiba sehr beeindruckt war. Als er sah, wie der Begründer
sich bewegte sagte er, dies sei sein ideales BUDO. Ab diesem Zeitpunkt sandte er
auch einige seiner besten Schüler zu Ueshiba, um bei ihm zu lernen.
Unter diesen Schülern
waren unter anderen Minoru Mochizuki (geb. 1907), Rinjiro Shirata (geb. 1912),
Aritoshi Murashige und Hajime Iwata. Ueshiba
errichtete im April 1931 ein grosses Dojo und gab ihm den Namen Kobukan (an
derselben Stelle steht heute das Aikikai Honbu Dojo). Vom 20. März bis zum 7.
April 1931 hielt Takeda nochmals einen Lehrgang im Daito Ryu ab. 1932 wurde ein
japanischer BUDO Verband aller Kampfkünste gegründet und Ueshiba wurde zum Präsident
dieser Organisation ernannt. Ungefähr ab dieser Zeit nannte M. Ueshiba sein
System AIKI-BUDO. Ebenfalls zu dieser Zeit begann auch Gozo Shioda (geb. 1915)
mit Aikido.
1935 wurde übrigens zum
erstenmal ein Film über Ueshiba und seine Kampfkunst gedreht. 1939 begab sich
Ueshiba in die Mandschurei um AIKI-BUDO zu unterrichten. Zur selben Zeit begann
Koichi Tohei (geb. 1920) mit Aikido. Bei Ausbruch des Krieges prophezeite
Ueshiba, dass dieser Krieg verheerende Folgen für Japan haben würde. Er übertrug
die Leitung des Kobukan seinem Sohn Kishomaru Ueshiba und trat von seinen öffentlichen
Ämtern zurück. Dann ging er nach Iwama um dort ein neues Dojo zu errichten. In
Iwama wurde im Februar 1942 erstmals der Begriff Aikido benutzt. Iwama kann
demzufolge als Geburtsort des modernen Aikido bezeichnet werden. Dort befindet
sich auch heute noch das Heiligtum des Aikido, das Aikido Jin-Ja (ein kleiner
Tempel). Während des Krieges trainierte O-Sensei mit wenigen Schülern, unter
ihnen auch Tadashi Abe (geb. 1927, t 1984) der gemeinsam mit M. Mochizuki Aikido
nach Frankreich brachte. In dieser Zeit veränderte sich Ueshiba's Technik
vollends zu den fließenden Techniken, wie sie heute noch geübt werden. 1946
kamen Morihiro Saito (geb. 1928) und Hirokazu Kobayashi (geb. 1929), 1947
Sadateru Arikawa (geb. 1930) zu O-Sensei um Aikido zu lernen, obwohl zu dieser
Zeit das trainieren der Kampfkünste von den Amerikanern verboten worden war.
Als die japanischen Kampfkünste 1948 wieder ausgeübt werden durften, suchten
ihn einige seiner Schüler wieder auf, die vor dem Krieg bei ihm trainiert
hatten. Sie wollten die Veränderungen in den Techniken Ueshiba's jedoch nicht
annehmen, nannten ihr BUDO aber ebenfalls Aikido (Tomiki, Shioda, Mochizuki u.
a.). Am 9. Februar 1948 wurde der Aikikai gegründet. O-Sensei übertrug die
Leitung dieser neuen Organisation seinem Sohn Kishomaru Ueshiba. Er widmete sich
weiterhin seinem Training in Iwama, reiste aber sehr viel in Japan umher, um
Aikido noch bekannter zu machen. Zur Unterstützung waren immer einige seiner
Schüler bei ihm, die auch für ihn sorgten.
In den 50er Jahren sandte
O-Sensei einige seiner Schüler in die ganze Welt, um allen Menschen Aikido zugänglich
zu machen. Ab1954 war O-Sensei sehr oft in
Osaka bei Kobayashi Sensei und Seiseki Abe (geb. 1912). Zehn Tage im Monat gab
er Training in Osaka, die restliche Zeit reiste er umher, um Lehrgänge zu
geben. O-Sensei war in dieser Zeit auch oft bei Michio Hikitsuchi (geb. 1923) in
Shingu. 1958 wurde für das amerikanische Fernsehen ein Film über O-Sensei
gedreht. 1960 erhielt Yosaburo Uno (10. Dan Kyudo) und O-Sensei die ,,Shijuhosho"-Auszeichnung vom damaligen Kaiser
Hirohito.
Nur drei Persönlichkeiten
aus den Kampfkünsten hatten diese hohe Auszeichnung bis zu diesem Zeitpunkt
erhalten. 1961 ging O-Sensei zum erstenmal ins Ausland, um Aikido zu verbreiten.
Am 28. Februar flog er nach Hawaii, um dort Lehrgänge zu leiten und ein Dojo zu
eröffnen. Zu seiner Unterstützung nahm er Sensei Tohei und Sensei Tamura mit.
Die Demonstrationen wurden von einem Filmteam aus Hawaii aufgezeichnet. Am
11.4.1961 kehrte das Trio nach Japan zurück. 1963 begann O-Sensei unter dem großartigen
Kalligraphielehrer Seiseki Abe zeichnen zu lernen, auch war er öfters in Iwama
und gelegentlich im Honbu Dojo in Tokio. Zu dieser Zeit war O-Sensei noch sehr
aktiv, gab trotz seines hohen Alters täglich Training, hielt Lehrgänge ab und
demonstrierte Aikido.
Etwa 1964 wandelte
O-Sensei sein Aikido nochmals, und verkürzte seine Techniken erheblich, da er
sich aufgrund seines hohen Alters nicht mehr so gut bewegen konnte. Doch die
meisten seiner Schüler nahmen die Veränderungen nicht wahr, oder wollten sie
nicht annehmen. Er bemerkte einmal zu Kobayashi-Sensei: "Ich zeige die
Technik Irimi-Nage und alle sehen die Technik. Sie sagen sich: "Das ist
Irimi Nage", schauen sofort wieder weg, sehen die Veränderungen nicht und
üben dann die Technik immer noch wie eh und je". Dies verdeutlicht auch
der teilweise erhebliche technische Unterschied zwischen H. Kobayashi und den
Aikikai-Meistern. In diesem Jahr erhielt O-Sensei nochmals eine hohe
Auszeichnung von Kaiser Hirohito persönlich. Am 12. Januar 1968 wurde das neue
Honbu Dojo, ein dreistöckiges Gebäude, mit einer Eröffnungsfeier eingeweiht.
Das Honbu Dojo befand sich an derselben Stelle, wo 37 Jahre zuvor von O-Sensei
das Kobukan errichtet worden war.
O-Sensei hielt eine Rede
und gab eine Vorführung. Seine letzte Vorführung führte O-Sensei
am 15. Januar 1969 im hohen Alter von 86 Jahren durch.
Am 8. März 1969 kehrte er von
Iwama nach Tokio zurück. Am Abend des 25. April 1969 bekam O-Sensei sehr hohes
Fieber und am nächsten Morgen gegen 5.00 Uhr starb O-Sensei Morihei Ueshiba im
Alter von 86 Jahren. Seine Asche wurde im Koen Tempel in der Nähe von Tanabe
beigesetzt, seine Haare wurden aufgeteilt und an drei Plätzen verwahrt: Im
Ibaraki Dojo Iwama, im Juku Dojo in Shingu und in Ayabe. Am 1. Mai 1969 wurde im
Honbu Dojo eine Trauerfeier abgehalten. Für seine am japanischen Volk geleisteten Dienste wurde O-Sensei
posthum am selben Tag von Kaiser Hirohito mit einer hohen Auszeichnung geehrt.
Ueshiba war bis zu seinem Tode am 26. April 1969 ein wahrer Meister des BUDO.
In unseren Herzen und bei der Ausübung des Aikido ist O-Sensei gegenwärtig,
lebt in uns weiter und ist somit unsterblich.